Maßnahmen nach der Messung

Bei einer Einhaltung des Referenzwertes sind keine Maßnahmen notwendig. Es kann jedoch ein Radon-Zertifikat erworben werden, welches die Einhaltung des Referenzwertes bescheinigt.

Wenn der Referenzwert überschritten ist, sollten Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentration eingeleitet werden, um sich nicht unnötig einem erhöhten Gesundheitsrisiko auszusetzen.

Der Umfang und die Dringlichkeit der Maßnahmen hängt von der Höhe der gemessenen Radonkonzentration ab. Diese können von einfachen Lüftungsmaßnahmen bis hin zu komplizierten Sanierungen reichen.  Bevor teure Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden, sollte versucht werden, mit zeitaufgelösten Messungen mit elektronischen Messgeräten den Eintrittspfad zu identifizieren.  Die Auswertungsstelle des Helmholtz Zentrums München vermietet hierzu geeignete Messgeräte.

Einen Überblick über mögliche Sanierungsmaßnahmen bietet das Radon-Handbuch Deutschland des Bundesamtes für Strahlenschutz oder die Broschüre Radonschutzmaßnahmen des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Weitere Hilfe finden Sie bei Radonfachpersonen des LfU Bayern.